PUDELCLUB BEIDER BASEL Regionalgruppe des Schweizerischen Pudelclubs EVENTS

Webmaster: J.D. Gall-Brawand jdgb@reitanlage-gall.ch


Ausflug ins Berner Oberland vom 1.-4.August


Das Berner Oberland begrüsste einen Teil von uns am 1. August im schönsten Sonnenschein. Fränzi, Polly, Wendy und ich lustwandelten zuerst in Interlaken und anschliessend fuhren wir ins Hotel Meielisalp wo sich schon 3 Teilnehmer befanden. Wie schon letztes Jahr hatte Ursula alles bestens vorbereitet. Vor dem Grillabend im Hotel nahmen wir den (mitgebrachten) Apéro in der Lounge ein und freuten uns auf die Tage in den Bergen. Genossen die super Aussicht auf den Thunersee in der sanften Abendstimmung.

Am 2. Tag, Regen und die Aussicht auf die Berg Majestäten gleich null, was uns natürlich nicht abhielt nach Mürren zu fahren. In Lauterbrunnen stiessen wir auf zwei weitere Teilnehmer und fuhren mit der Bahn nach Mürren, wo wir wieder im hundefreundlichen Hotel Eiger das Mittagessen einnahmen. Natürlich wurden die Pudel, vor allem Ari, sehr bewundert. Faszinierend das Spiel mit dem Nebel der alle paar Minuten wie der Vorhang im Theater die Bergkulisse verbarg und wieder verschwand. Leider blieb uns die ganze Zeit die Sicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau verwehrt. Nach dem Regen entschlossen wir uns den halben Weg zur Grütschalp zu wandern. Die Bergwiesen verwandeln sich im Moment in einen wunderschönen bunten Blütenteppich. Rittersporn, Orchideen, Margeriten, Arnika, Glockenblumen, Klee, Springkraut und vieles mehr blühen um die Wette. Hunde dürfen gratis mit der Gondel fahren, man sieht auch hier, dass Toleranz und Rücksichtnahme immer gut ankommen.Von Lauterbrunnen ging es wieder ins Hotel zurück wo wir dann  komplett waren, das heisst 12 Teilnehmer, sowie 5 Pudel, 1 Jackrussel und 1 Parson Jackrussel. Hatten uns viel zu erzählen von den ersten Eindrücken, genehmigten uns den Begrüssungs-Apéro für alle und liessen es uns gutgehen.Gutes Nachtessen, angeregte Gespräche, dann nochmals gassi gehen und Nachtruhe, denn am anderen Tag hatten wir ja wieder ein volles Programm.

Am 3. August, bei schönem Wetter, fuhren wir mit den Autos nach Grindelwald wo Christine, Hans und Fränzi mit Binia, Polly und Wendy spazieren gingen, die junge Pudeldame Pretty Polly kann noch keine weiten Strecken laufen. Wir anderen fuhren auf die Grosse Scheidegg, wie immer abenteuerlich im Postauto auf schmalen Strassen in den Bergen. Am Ziel erwarteten uns neugierige Kühe die gar nicht so dumm gucken und man fragt sich, was sie wohl von diesem ganzen Rummel halten. Es gibt 2 Wege zum Schreckfeld, der obere, ein  Naturweg und ein bisschen länger, der untere breit und zum Teil asphaltiert, den auch Biker hinunter rasen. Daniel und Marianne mit Monty entschieden sich für den oberen Weg. Wir anderen für den unteren. Man sah nur das Wetterhorn und das Schreckhorn, auch die zwei sind für uns Basler ganz schön gross, gewaltig. Auch hier ein bunter Teppich Bergblumen, hie und da ein kleiner Sturzbach. Und am Schreckfeld wieder Kühe auf dem Weg die uns beäugten, hatten besonderes Interesse an Ari.  Von dort ging es wieder mit der Gondel nach Bort wo wir zum Rest stiessen und es uns auf der schönen Terrasse des Restaurants gemütlich machten. Mit der Gondel zurück ins Getümmel von Grindelwald wo wir im Parkhaus die Autos holten und ins Hotel fuhren oder noch ein bisschen in Grindelwald verweilten.

Abends war im Hotel eine grosse Hochzeit angesagt, wir konnten trotzdem den Apéro in der Lounge einnehmen. Trotz der Vollbelegung des Hotels, hatten die Hunde überall Zugang, die Kinder durften sie immer streicheln, keiner hätte auch nur einmal eine dumme Bemerkung gemacht. Da muss man auch schon einmal ein Auge zudrücken wenn etwas nicht so läuft wie es sollte. Gemütliches Nachtessen mit sehr lockerem, sympathischem Service.

Am Sonntagmorgen nochmals gemeinsames Frühstück und Spaziergang mit den Hunden bevor jedes seiner Wege geht. Wir verbrachten sehr schöne Tage im Berner Oberland und alle waren sich  einig, dass, dank der Organisation und Umsicht von Ursula, alles bis zum letzten geklappt hat. Ganz herzlichen Dank.                                                                                                                                                             Marlyse